أفكار وآفاق
Volume 13, Numéro 2, Pages 313-332
2025-11-30
Auteurs : Bourouba Chahinez .
Die Sprache verändert sich kontinuierlich in einer globalisierten Welt. Eine dieser Sprachen ist das Deutsche, das hier keine Ausnahme bildet. Der Beitrag geht der Frage nach, wie sich das Phänomen Denglisch, also die Mischung aus deutschen und englischen Sprachebenen, auf die Struktur und Identität der deutschen Sprache auswirkt. Historisch betrachtet war die deutsche Sprache stets offen für Einflüsse anderer Kulturen. Sie enthält viele Lehnwörter, die aus dem Lateinischen und Griechischen stammen, aber auch aus dem Französischen und Italienischen. Über Jahrhunderte hinweg hat sie sich kontinuierlich weiterentwickelt. In jüngerer Zeit, insbesondere seit dem Zweiten Weltkrieg, übt jedoch vor allem das Englische großen Einfluss aus. Dies zeigt sich besonders im digitalen Zeitalter, in dem Begriffe wie liken, canceln, streamen oder updaten längst zum alltäglichen Sprachgebrauch gehören. Das Phänomen „Denglisch“ geht jedoch über einfache Anglizismen hinaus: Wer diese Sprache verwendet, ist nicht an traditionelle Regeln oder Konjugationen gebunden. Es umfasst neue Wortbildungen, hybride Konstruktionen und sogar grammatische Spannungsfelder. Von diesem Ausgangspunkt aus ergibt sich die zentrale Fragestellung: Im Mittelpunkt steht dabei der Spannungsbogen zwischen sprachlicher Kreativität und einem möglichen Identitätsverlust.
Denglisch ; Anglizismen ; deutsche Sprache ; Globalisierung ; Identität
Aberkane Ali
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pages 117-130.
Merabet Amina
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Benhabib Abderrezzak
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Mahi Amina
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pages 11-20.
Nouah Mohamed
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pages 191-209.